Open-World-Dungeons, Gegner-Gruppen und Schwierigkeitsgrade

  • Bei Amazons neuem MMO New World fragen sich Spieler, was das Online-Spiel im PvE bieten wird.


    Mein-MMO.de hat im Interview mit den Lead-Designern von New World Fragen zu PvE-Inhalten gestellt.


    Das sind die Antworten:

    • Es wird Bereiche geben, die wie Dungeons aufgebaut sind
    • Gegner-Familien wurden bestätigt
    • Das ist die Idee der Zonen: Michael Willette erklärte, viele „Points of Interests“ in New World sind so designed, dass sie verschiedene Schichten haben, wie eine Zwiebel.
    • Je weiter du ins Zentrum kommst, umso schwieriger wird es auch. Da trefft ihr auf Paare und Gruppen, die als Solo-Spieler hart zu bekämpfen sind.
    • Spieler werden auf mehr benannte Boss-Gegner treffen, die ihr vielleicht lieber mit einer Gruppe bekämpfen wollt.

    Alle vier Feind-Gruppen in New World, die man trifft, sind in unterschiedlich schwere Gegner-Typen untergliedert.

    Wie ist das mit den Bossen und schwereren Gegnern?

    Wie das mit Feinden aussieht, erklärt David Verfaillie am Beispiel der Corrupted:

    • Auf der untersten Stufe stehen die „Villager“, das sind etwa ehemalige Farmer, Arbeiter oder Köche.
    • Villager tragen einfache Waffen und sind leicht zu bezwingen.
    • Je weiter man voranschreitet, desto zahlreicher und stärker werden Gegner.
    • Unter den Soldaten der Corrupted tauchen Krieger mit Schwert und Schild auf oder welche, die eine Pistole führen. Das wäre dann die nächste Stufe an Gegnern.
    • Noch weiter fortgeschrittene Corrupted tragen etwa einen Speer.
    • Unter den Bossen (Lead Character) der Corrupted findet sich etwa ein korrumpierter Bär: Ein gigantisches Vieh, das man lieber in einer Gruppe angreift.
    • Über ihm steht dann ein „übergroßer Corrupted Champion“, der ein Flammenschwert trägt, oder ein „Corrupted Priest“, der weitere Korrumpierte beschwören kann.
    • So hätte jede Gruppe von Gegner eine interne Rangfolge mit immer schwerer werdenden Gegner. Von einfachen Mobs, über stärkere Soldaten, bis hin zu den Boss-Gegnern.

    Kampf und Welt stehen offenbar im Fokus des PvE von New World

    • New World wird sich eher an Sandbox-MMOs wie Runescpae orientieren als an klassischen Quest-MMORPGs wie WoW.
    • Ein zentrales Element von New World soll das Kampfsystem sein, bei dem es auf Positionierung und Action ankommt.
    • Das Kampfsystem wird immer wieder mit Dark Souls verglichen.
    • Die Welt von New World soll offenbar so angelegt sein, dass Spieler in anspruchsvolle Kämpfe geraten, die sie solo oder zusammen bestreiten sollen, um PvE-Inhalte zu erleben.

    Michael Willette, Head of World Experience meint:

    Zitat von Michael Willette, Head of World Experience, Amazon Games

    Der Vorteil des System von New World sei es, dass sich Gruppen organisch formen können. Man teilt die Belohnungen, der Loot ist instanziert. Selbst wenn man nicht in einer Gruppe sei, könne man sich Spielern einfach anschließen, die man sieht. Man dürfe lediglich nicht mit denen im Krieg liegen.

    Quelle: https://mein-mmo.de/new-world-pve-open-world/

  • Ich denke, dass die Idee echt nicht schlecht ist. Wichtig ist das instanzierte Lootsystem, damit man auch ohne sorge mit randoms spielen kann.

    Da sie , was man bisher gesehen hat, überall das beste geklaut haben ;) denke ich es ist wie in Warhammer damals. Jeder bekam seinen Anteil bzw. konnte auch gleich Teile gegen Gold tauschen. um das wirklich gute Zeug wurde gewürfelt. Wen es jemand aus deiner Gruppe bekam konnte er es immer weitergeben.


    Das System ist gut zusehen hier finde ich so ab Min. 41 Loot verteilen Und man sieht auch das man gegnerische Festungen sehr wohl zerstören kann.

  • Ich kenne Open World Dungeons nur vom Klassiker Rappelz Online.

    Und dort hat man sich zu 8. einen Spot gesucht und dort eine Stunde gehauen.


    Aber das PK oder ganking war nich selten gesehen im Dungeon.


    Man muss sehen wie sich das in der Praxis in NW umsetzen lässt.

    Aber gespannt bin ich wie anspruchsvoll die Gegner werden im PvE, da es nich nur stures Rumstehen beim Kämpfen sein soll.

  • Meine Open World Dungeon Erfahrungen beziehen sich auf Ragnarok Online. Da wurde entweder stundenlang an einem Spot oder als Moving Party gegrindet. Jeder hatte seine Aufgabe wie die Mobber, Healer, DD´s, Buffer etc. Ich denke NW wird in der Hinsicht deutlich dynamischer.


    Das Thema PK, Ganking oder Mobtrainen lässt sich in einem Open World Dungeon wahrscheinlich nie ganz vermeiden. Da bleibt zu hoffen, dass diese Spieler ihre gerechte Strafe ingame durch die Community bekommen :evil:

  • Ich blicke da mit großer erwartung für PvE Content in diese Richtung - dass vorallem auch das Erkunden & seltene Ressurcen von bösen Gruppen geschützt werden. Bislang ist mir kein 'Schleich/Heimlichkeits' System bekannt, dass man ganz gemütlich vor sich hin Ressurcen abbaut. Dann würde ich es gar begrüßen, dass das sammeln von Materialien bei anwesenheit von Feinden, auch ein Interesse auf die Sammler/in wirft ~ wenn sich welche schon um das große ganze kümmern! Weiß man ja noch nicht, ob die Ressurcen dann wie in Guildwars oder anderen Spielen für jede Person selbst oder alle zusammen zählen.


    Aber wenn von Flammenschwertern die Rede ist ... bin ich heiß drauf mehr über Verzauberungen zu wissen!